
Erlebnisse & Umgebung
Don Det und die 4000 Inseln
Teil 1 · Die Region
Umgebung
Das Gebiet der 4000 Inseln
Das Gebiet der 4000 Inseln (laotisch: Si Phan Don) liegt in der südlichsten laotischen Provinz Champasak, mit der rasch wachsenden Verwaltungs- und Handelsstadt Pakse. Die Region ist zudem bekannt für den Kaffeeanbau auf dem Bolaven-Plateau und den berühmten Khmer-Tempel Wat Phu, der einst zum Angkor-Reich gehörte.

Für den Tourismus erschlossen sind bislang vor allem die Inseln Don Khong, Don Khon und Don Det. Auf der großen Insel Don Khong befinden sich die Verwaltungsbehörden des Landkreises Khong sowie ein Krankenhaus – sie ist außerdem per Autobrücke ans Festland angebunden. Mittlerweile gibt es aber auch auf einigen kleineren Inseln erste Gasthäuser oder Homestays.
Wer das traditionelle laotische Leben, Ruhe und Erholung weitab vom Alltagsstress inmitten einer einzigartigen Flusslandschaft sucht, sollte das Gebiet der 4000 Inseln entlang der laotisch-kambodschanischen Grenze besuchen. Der Mekong erreicht hier, auf einer Länge von 50 km und einer Breite von bis zu 14 km, seine größte Ausdehnung. Er verzweigt sich in unzählige kleine Kanäle und gibt je nach Jahreszeit und Wasserstand hunderte Inseln frei. Im Norden liegt die größte Insel, Don Khong; die südliche Grenze bilden die Wasserfälle Somphamit und Khone Phapheng. Der Khone Phapheng gilt als größter Wasserfall Südostasiens – ein Ausflug dorthin lohnt sich unbedingt (Tipp: am Wochenende meiden, dann ist es aufgrund vieler Tagestouristen deutlich voller).
Seit vielen Jahrhunderten leben die laotischen Großfamilien hier von Reisanbau und Fischfang; bis vor noch nicht einmal 30 Jahren wurde vor allem Tauschhandel betrieben. Der Buddhismus ist die vorherrschende Religion, doch auch der Geisterglaube ist bis heute fest verwurzelt.
Don Det und Don Khon
Die kleineren, ursprünglicheren Inseln Don Det und Don Khon sind nur mit dem Boot zu erreichen und galten bis vor wenigen Jahren noch als Geheimtipp unter Reisenden.
Da der Mekong an dieser Stelle nicht schiffbar ist, bauten die Franzosen 1920 zwischen Don Det und Don Khon eine Brücke, eine Schmalspurbahn sowie Verladerampen, um ihre Waren zu transportieren und die Mekong-Fälle zu umgehen. Heute sind Brücke, Verladerampen, alte Lokomotiven und einige Gebäuderuinen als Relikte der französischen Kolonialzeit zu besichtigen.
Je nach Wasserstand und Jahreszeit lädt die Gegend zum Baden, Schwimmen, zu Tubing- und Kajaktouren oder zum Fischen ein. Spaziergänge oder Radtouren über die Inseln vermitteln einen authentischen Eindruck von Land und Leuten – oder man liegt einfach mit einem kühlen Getränk in der Hängematte und lässt den Blick über den Fluss schweifen. Die meisten Hauptwege sind inzwischen zementiert, was die Fortbewegung vor allem in der Regenzeit deutlich erleichtert.


Eines der schönsten Ausflugsziele ist der Somphamit-Wasserfall auf Don Khon.
Ein Hinweis in eigener Sache: Die Irrawaddy-Flussdelfine, die früher im Grenzgebiet zwischen Laos und Kambodscha zu beobachten waren, sind hier seit einigen Jahren leider nicht mehr anzutreffen – die nächste Population lebt heute bei Kratie in Kambodscha.
Auf Don Det und Don Khon gibt es mittlerweile mehr als 80 Gasthäuser, meist mit angeschlossenem Restaurant – der Standard reicht von der einfachen Holzhütte mit Gemeinschaftsbad bis zum modernen Hotel mit Klimaanlage, Kühlschrank und Pool. Seit Ende 2009 sind die Inseln ans Stromnetz angeschlossen; in der Hauptsaison funktioniert dies bis auf gelegentliche kurze Ausfälle gut, in der Regenzeit kann es bei schweren Gewittern auch mal für ein paar Stunden dunkel werden.
Wer Party und lebhaftes Reisetreiben sucht, ist im Norden der Insel (Ban Hua Det) richtig – dort liegen der Sunset- und der Sunrise-Boulevard mit zahlreichen Gasthäusern, Restaurants, Bars und Reisebüros. Je weiter man nach Süden kommt, desto ruhiger wird es auf der Insel – und genau hier, am ruhigen Ostufer im Süden, liegen wir: abseits des Trubels, mit eigenem Steg und unverstelltem Blick auf den Sonnenaufgang über dem Mekong.
Teil 2 · Was Sie unternehmen können
Aktivitäten
Wer Interesse an einer der folgenden Unternehmungen hat, dem stehen wir jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.
- Wasserfälle Somphamit (Li Phi), Khone Pa Soy oder Khone Phapheng: Erleben Sie die gewaltigsten Wasserfälle Südostasiens hautnah – tosende Wassermassen über Stromschnellen und Felsstufen, umrahmt von dichtem Dschungelgrün.
- Bootstouren durch das Gebiet der 4000 Inseln: Gleiten Sie über die weiten Wasserarme des Mekong, vorbei an unzähligen kleinen Inseln – besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang oder -aufgang über der einzigartigen Flusslandschaft.
- Baden, Schwimmen, Angeln oder einfach in der Hängematte relaxen: Und wenn der Tag genug Abenteuer hatte, wartet an unserem Ufer nur noch eines: nichts tun, dem Fluss zusehen und die Seele baumeln lassen.




Tipp: Fahrräder leihen Sie direkt bei uns. Für Touren organisieren wir Tickets und Transfer an der Rezeption.
